Der KiJu-Kreis (Verantwortlichenrunde der Kinder- und Jugendarbeit und Sachausschuss des Pfarrgemeiderates) arbeitet das ganze Jahr aktiv für die Belange der Kinder und Jugendlichen in der Regionalpfarrei Schillingsfürst, die mit seinen "Außenstellen" Leutershausen, Bellershausen und Dombühl einen beträchtlchen Teil des Dekanates Ansbach ausmacht. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, alle zwischen 15 und 25 Jahren alt, haben es oft nicht leicht. Denn die Wege zwischen den einzelnen Pfarreien sind weit, die Terminkalender der Kinder und Jugendlichen sind auch auf dem Land voll und die Konkurrenz an anderen Freizeitangeboten ist relativ groß. Vom Schulstress garnicht zu reden. Auch im ländlichen Raum. Zwei der Klassiker und größten Veranstaltungen, die der KiJu-Kreis organisiert und ehrenamtlich durchführt, sind seit vielen Jahren das mehrtägige Zeltlager an Pfingsten und - einmalig im Dekanat - die Aktion "Wir warten aufs Christkind". Hier können sich Kinder am Weihnachtstag auf die Geburt Jesu einstimmen mit Bastelaktionen, Spielen und alterngemäße Geschichten zu Weihnachten. Ideal für Eltern, die für ihre Kinder eine schöne Bescherung vorbereiten wollen. Gut für Kinder, die sich an Weihnachten nicht nur vor Play-Station oder Fernseher sitzen müssen. Aber irgendwann, meist kurz vor Ende der Schulzeit, ist einfach die Zeit, sich im KiJu-Kreis selbst Gutes zu tun. Gesagt, getan: ein Grill, schmackhaftes Fleisch, Würste und gute Salate sind schnell besorgt, jeder und jede bringt was mit und schon ist ein gemütlicher Abend gesichert. Im Garten des Pfarrhauses in Schillingsfürst hatten die Mitglieder des KiJu-Kreises alles schnell aufgebaut und Zeit für angeregte und zwanglose Gespräche über Gott, Fußball-WM und die Welt. "Das muss drin sein", sagt Bildungsreferent Jochen Ehnes vom Erzbischöflichen Jugendamt Ansbach, der Kontaktstelle für Katholische Jugendarbeit im Dekanat Ansbach. "Was in Schillingsfürst an ehrenamtlichem Engagement für die Kinder- und Jugendarbeit in der Pfarrei - und generell im Dekanat - geleistet wird, kann nicht hoch genug angerechnet werden. Leider bekommen Jugendliche, die sich in der Jugendarbeit in den Pfarreien engagieren, nicht ansatzweise die Anerkennung, die sie verdienen! Dabei geht es den ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen in der Regel nicht um finanzielle Anerkennung. Die ist durch den Jugendplan der Erzdiözese geregelt. Ein ernst gemeintes "Danke" von den Hauptamtlichen, von Eltern der Kinder, die fachlich gut betreuet werden oder von Pfarreimitgliedern ist oft ausreichend und motiviert wieder über viele Wochen!" Probieren Sie es doch einfach mal aus: in jeder Pfarrei im Dekanat gibt es einen "Sachausschuss Jugend": Im Verbreitungsgebiet des "Pfarrbief Frankenhöhe" ist es der Arbeitskreis (AK) Jugend Rothenburg - Gebsattel und in der Regionalpfarrei der KiJu-Kreis. Kennen Sie die, die sich dort engagieren? Wenn Sie vielleicht Ihr Kind zu der einen oder anderen Aktion anmelden und hinbringen, schauen Sie sich dort um. Sie werden auf hochmotivierte Jugendliche und gut ausgebildete Gruppenleiter/innen treffen, die sich um eine sinnvolle Freizeitgestaltung ihres Kindes kümmern. Sagen Sie den Mitarbeiter/innen einfach mal "Danke, dass Du das machst". |